Gartenlexikon- Der Komposthaufen oder wie man nährstoffreiche Erde selbst herstellt

Aus Pflanzenresten und ein bisschen Geduld kann wieder neue nährstoffreiche Erde gewonnen werden. Dazu werden die Gartenreste auf einem sogenannten Komposthaufen gesammelt und die unterschiedlichen Materialien immer wieder gut durchgemischt, sodass die Masse sich zersetzt und aus vertrockneten Blättern, alten Ästen und Apfelbutzen wieder frische Erde werden kann. Zudem muss man die Folgenden Dinge beachten.

  • Was kommt in den Kompost?
    • Erstmal natürlich Gartenabfälle wie Laub, Hecken-, Rasen- und Strauchschnitt, sowie gejätetes Unkraut
    • Außerdem Küchenabfälle wie Obst- und Gemüsereste, sowie Kaffeesatz und Eierschalen, etc.
    • Falls vorhanden Mist von Stall- und Haustieren
    • Und gegebenenfalls bis zu 3% Holzasche
  • Was kommt NICHT in den Kompost?
    • Straßenkehricht der möglicherweise Zigarettenstummel, Bierdeckel oder sonstigen Kompostunwürdigen Kram beinhaltet
    • Staubsaugerbeutel lieber auch nicht
    • Glas, Metalle, Kunststoff, Textilien, denn die finden sich ja auch nicht im natürlichen Kreislauf…
    • Sowie Fleischreste oder auch gekochte Speisereste
  • Was ist noch wichtig?
    • Gut durchlüften: Dazu sollten die Materialien gut durchmischt sein, sodass eher kleiner Rasenschnitt gut mit Laub und großen Ästen vermischt wird.
    • Ein richtiges Maß an Feuchtigkeit: Also feuchtes Material mit trockenem mischen und im Sommer gegebenenfalls abdecken oder sogar Wasser hinzufügen.
    • Ansonsten: Feuchten Rasenschnitt lieber erstmal trocknen lassen und große Stücke zerkleinern oder sogar häckseln, da dann die zersetztenden Mikroben mehr Angriffsfläche bekommen und die Materialien schneller verarbeitet werden.

 

Also Kompost und Erde Ahoi!

 

 

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